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Herbstgrasmilben

Herbstgrasmilben

Hochaktiv bis Ende Oktober

Sie gehören zu den häufigsten Parasiten beim Hund und fallen auch Katzen und sogar Menschen:  Herbstgrasmilbenlarven.

Hier erfahren Sie alles über Symptome und Behandlung.

 

Wenn Sie bei genauem Hinsehen an den Pfoten und an den Gelenken kleine rote Krusten im Fell oder auf der Haut erkennen, dann ist es wieder soweit. Die Herbstgrasmilben – oder genauer: die Larven der Herbstgrasmilben –  sind wieder unterwegs.

Denn diese sind es, die Hunde und Katzen und deren Besitzer bis in den Herbst hinein auf Trab halten.

Nach dem ersten Frost ist der Parasiten-Terror dann vorbei. Bis zum nächsten Sommer.

 

INFO – HERBSTGRASMILBE

Sie wird auch Erntemilbe oder Heumilbe genannt und gehört zu den Spinnentieren, die sich wiederum in verschiedene Unterklassen aufteilen. Larven von Laufmilben sind Parasiten, zu deren Lieblingswirten Mäuse, Hunde, Katzen, weitere Säugetiere und manchmal auch der Mensch gehören. Beim Menschen können die sechsbeinigen Larven der Herbstgrasmilbe die Erntekrätze (Trombidiose) auslösen. Die ersten Symptome treten weinige Stunden nach dem Abfallen – spätestenss 24 h später – auf. Juckreiz, Hautrötungen und Quaddeln sind typische Symptome. Nach 10 bis 14 Tagen klingen die Beschwerden ab. Herbstgrasmilben sind weltweit Zuhause und in Deutschland vor allem von Juli bis Oktober aktiv.

 

Risikozonen:

  • hohes Gras
  • ein ungemähter Rasen
  • Äcker
  • Kräuter
  • die unteren Bereiche von Sträuchern
  • Waldränder

 

Symptome und Behandlung:

Juckreiz und gereizte Hautstellen sind typische Hauptsymptome des Befalls mit den ein bis zwei Millimeter großen Larven der Herbstgrasmilbe. Im Gegensatz zu Zecken und Flöhen drohen hierbei – zumindest nach aktuellem veterinärmedizinischen Kenntnisstand – keine Vektorkrankheiten, also von den Parasiten übertragene Infektionskrankheiten. Dennoch sind sie lästig, diese kleinen Krabbeltiere und heftiges Kratzen birgt auch die Gefahr von Entzündungen. Deshalb sollten betroffene Hunde und Katzen umgehend vom Tierarzt behandelt werden. Entzündungshemmende Wirkstoffe kommen hierbei ebenso zum Einsatz wie antiallergene Stoffe und notfalls auch Antibiotika.

Woher kommen die Herbstgrasmilben ?

 

In ihrer aktiven Phase erklimmen die Larven der Herbstgrasmilbe zu hunderten die Spitzen hoher Grashalme, Kräuter und Sträucher. Dort verharren sie bis ein Wirt vorbeikommt und sie abstreift. Vom Fell aus geht es hinunter bis zur oberen Hautschicht, die mit den Mundwerkzeugen angeritzt wird. Dann gibt die Larve ein Speichelsekret in die vorbereitete Stelle, das wiederum die darunterliegenden Hautschichten zersetzt. Aus alledem dentseht ein Brei, der als Nahrung dient. Blut saugen die Larven der Herbstgrasmilbe nicht.

Hunde und Katzen sind die bevorzugten Wirte der Larven der Herbstgrasmilbe, aber auch Menschen gehören zum Beuteschema.

Vollgefressene und dann abgefallene Larven entwickeln sich in den darauffolgenden Wochen zu Nymphen und werden dann zu erwachsenen Herbstgrasmilben, die dann niemanden mehr belästigen.

 

Vorsicht mit Hausmitteln:

Nach wie vor kursiert das Gerücht, Knoblauch helfe gegen den Befall mit Parasiten. Zum einen ist das falsch, zum anderen geht von Knoblauch sogar eine Gefahr für den Hund aus . Die geruchsintensive Knolle enthält – wie auch Zwiebeln – N-Propyldisulfid, einen Stoff, der rote Blutkörperchen bei Hunden und Katzen zerstört. Im schlimmsten Fall drohen Blutarmut und Apathie. Auch Teebaumöl erscheint so wirkungslos wie Waffenöl und andere zweifelhafte Geheimrezepte. SpotOn-Verfahren mit Pyrethroiden (Permethrin, Flumethrin und Deltamethrin) sind in vielen Fällen eine hilfreiche Vorbeugungsmaßnahme. Wer keine Chemie einsetzen möchte, meidet einfach generell ungemähte Grasflächen – außer, sie sind regennass – und anere bekannte Risikozonen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vorsicht Eichenprozessionsspinner

Eichenprozessionsspinner  –  so erkennen Sie die gefährlichen Raupen

Der Frühling und der Frühsommer ist die Zeit des Eichenprozesseionsspinners. Sein Körper ist von gefährlichen Brennhaaren übersät. Wer auf solche Raupen trifft, sollte tunlichst Abstand halten.

Der Eichenprozessionsspinner gehört zur Klasse der Insekten und zur Ordnung der Schmetterlinge. Er stammt ursprünglich aus China. Die Seidenraupe wurde dort domestiziert und schon früh zur Erzeugung von Seide genutzt. Bereits vor 5000 jahren wurden in China Seidenraupen gezüchtet.

Der Seidenspinner ist 32 bis 38 mm breit und perlgrau oder mehlweiß. Die Seidenraupe ist die Larve des Seidenspinners.

Sie häutet sich viermal und ca. 35 Tage nach dem Ausschlüpfen aus dem Ei ist sie spinnreif.

 

Das Seidenmaterial wird durch eine am Kopf gelegene Spinnwarze aus dem Körpergeleitet und erhärtet and er Luft sofort zu einem Faden. Daraus wird der Kokon hergestellt, in welchen sich die Raupe verpuppt.

Nach weiteren acht Tagen schlüpft der Schmetterling.

Im Mai bis Juni kriechen Eichenprozessionsspinner zu Tausenden aus den Baumkronen herab. Beim Kontakt mit ihren Gifthärchen drohen Mensch und Tier heftige allergische Reaktionen. Vor allem Spaziergänger und Haustiere sollten aufpassen.

Wenn die Raupen des eigentlich harmlosen Schmetterlings im Mai / Juni zu Tausenden aus den Baumkronen herabkriechen und ihre giftigen Härchen ausbilden, sollte man Eichen meiden, wo es geht. Die Brennhaare der Raupen lösen oft unerträglich juckende Hautekzeme aus und können auch für Augen und Atemwege gefährlich werden.

 

Der Eichenprozessionsspinner hat sich in den vergangenen zehn Jahren zu einem gefürchteten Allergieträger entwickelt. In Gespinstnesten, die wie Zuckerwatte aussehen, bevölkern Rupen manchmal ganze Llleen, Schulhöfe, Sportplätze und Schwimmbäder.

Am stärksten sind Gebiete entlang des Rheins, der Süden Deutschlands und der Nordosten betroffen. Stark gefährdet sind Menschen und Tiere, die unter befallenen Eichen spazierengehen oder die die Raupen gar berühren.

 

Die Widerhaken des Eichenprozessionsspinners gehen in die Haut

Die 0,1 bis 0,3 mm großen Härchen der Raupen des Eichenprozessionsspinners setzen sich mit kleinen Widerhaken leicht in der Haut fest. Das darin enthaltene Nesselgift dann eine sogenannte Raupendermatitis hervorrufen. Meist bilden sich auf unbehaarten oder unbedeckten Körperpartien innerhalb kurzer Zeit starke Rötungen, Quaddeln oder Pusteln. So, wie man es von einem Ausschlag durch Brennnesseln kennt.

Im Auge können die Raupenhaare des Eichenprozessionsspinners zu Rötungen der Bindehaut, Lichtscheuheit und Schwellungen führen. Sollten Sie sooche Symptome bei Ihrem Hund/Katze oder gar sich selbst feststellen, bitte keinesfalls am Auge reiben. Sonst könnten die Härchen des Eichenprozessionsspinners die Hornhaut durchbohren und eine Hornhautentzündung hervorrufen. wird er Fremdkörper nicht durch die Tränenflüssigkeit herausgeschwemmt, dann sollte ein Tierarzt bzw. Arzt helfen.

Gelangen die Gifthärchen des Eichenprozessionsspinners in die Atemwege, drohen Entzündungen. Das Krankheitsbild kann einer Rachen- bzw. Kehlkopfentzündung oder auch einer Bronchitis ähneln. Bei Asthmatikern können die Härchen des Eichenprozessionsspinners Anfälle auslösen. Aufgrund der Sensibilisierung des Immunsystems werden allergische Reaktionen nach jedem Kontakt mit dem Allergen des Eichenprozessionsspinners schlimmer.

Haustiere von den Bäumen fernhalten

Die beste Vorsichtsmaßnahme ist, den Kontakt mit dem Insekt zu vermeiden. Insbesondere dann, wenn befallende Waldgebiete bereits mit Warnhinweisen versehen sind. Hunde oder auch Katzen können Gifthärchen des Eichenprozessionsspinners im Fell mit einschleppen.

 

Auch wenn sich die Raupen des Eichenprozessionsspinners Ende Juni bis Mitte Juli verpuppen, ist die Gefahr nicht komplett gebannt. Die Gifthärchen des Eichenprozessionsspinners bleiben bis zu zehn Jahre (!) in den Gespinsten hängen.

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Sommertipps für Hunde

Sommertipps für Hunde

Wenn draußen die Temperaturen steigen, freuen sich die meisten Menschen. Doch unsere vierbeinigen Freunde leiden oft sehr unter der Hitze.
Hunde können von Natur aus schlechter mit Hitze umgehen als wir Menschen. Während unser gesamter Körper schwitzt um durch die Verdunstung des Schweißes abzukühlen, können Hunde nur an den Pfoten schwitzen. Ihre einzige Möglichkeit, selbst für Abkühlung zu sorgen ist das Hecheln. Hier ist also unsere Unterstützung erforderlich, um eine Überhitzung des Tieres zu vermeiden, die schlimmstenfalls zum lebensbedrohlichen Hitzschlag führen kann. Mit diesen Sommertipps für Hunde können Sie Ihrem Hund helfen, die heißen Tage leichter zu überstehen.

 

Überhitzung beim Hund vermeiden

Sommertipps für Hunde – Halten Sie während der heißen Tage Ihren Hund so viel wie möglich in einer kühlen Umgebung.

Am liebsten halten sich Hunde im Hochsommer im kühlsten Raum der Wohnung auf. Sie liegen gerne auf einem kühlen Untergrund, sie z.B. Fliesen. Heiße sonnige Zimmer sind kein geeigneter Aufenthaltsort für Ihren Hund.

 

Sommertipps für Hunde – Verlegen Sie größere Spaziergänge in die kühleren Morgen- oder Abendstunden

Gehen Sie tagsüber nur kurz raus, damit Ihr Vierbeiner seine „Geschäfte“ erledigen kann. Früh morgens oder abends- die perfekte Zeit für sommerliche Hunde-Spaziergänge.

Am schönsten ist es bei heißen Temperaturen auf kühlen Waldwegen. Wenn dann noch ein kleiner Bach in der Nähe ist, kann sich der Hund zwischendurch Abkühlung verschaffen.

 

Sommertipps für Hunde – Meiden Sie heiße Gehwege

Bestenfalls sollte der Hund nicht auf heißem Untergrund laufen müssen, sondern ausschließlich über Gras. Je nachdem, wo Sie wohnen, lässt es sich leider nicht immer vermeiden, dass Ihr Hund über heiße Strassen und Gehwegen laufen muss. Hier besteht akute Verletzungsgefahr und es können schwere Verbrennungen an den Pfotenballen entstehen.

Machen Sie diesen Test:

Stellen Sie sich 15 Sekunden barfuß auf den Untergrund. Dort, wo es Ihnen zu heiß zum barfuß gehen ist, darf auch Ihr Hund nicht ungeschützt laufen.

  •  Oder drücken Sie Ihren Handrücken für mindestens 5 Sekunden auf den Boden. Wenn das wehtut, ist es für Ihren Hund zu heiß.

Zum Schutz der Hundepfoten gibt es spezielle Hundesocken / Pfotenschutz und Sie tun Ihrem vierbeinigen Freund einen großen Gefallen, wenn Sie ihm diese anziehen.

 

Sommertipps für Hunde – Stellen Sie jederzeit und überall ausreichend frisches kühles Trinkwasser zur Verfügung

 

Sorgen Sie dafür, dass Ihrem Hund jederzeit frisches Wasser zur Verfügung steht. Verteilen Sie ggf. mehrere Wasserschüsseln im Haus und füllen Sie immer wieder frisches Wasser nach .

 

Sommertipps für Hunde – Nehmen Sie für unterwegs immer frisches Wasser für Ihren Hund mit

Für Spaziergänge eignen sich an Sommertagen schattige Waldgebiete oder baumbestandene Gebiete mit einem Teich oder einem fließendem Gewässer in der Nähe.

Stellen Sie auch unterwegs sicher, dass Ihr Hund jederzeit trinken kann. Hierfür eignen sich Wasserflaschen mit Tinknapf für unterwegs. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund mindestens einmal pro Stunde trinkt.

Sommertipps für Hunde – NIE, NIE, NIE sollten Sie Ihren Hund an warmen Tagen im Auto lassen !!!!!!!!!!!!!!!!!!

Auch nicht für EINE Minute!

Auch nicht mit leicht geöffneten Fenstern!

Jeden Sommer sterben Hunde in überhitzten Autos weil ihre Besitzer die rasante Hitzeentwicklung in einem geschossenen Auto unterschätzt haben.

 

Sommertipps für Hunde – Verschaffen Sie dem Hund Abkühlung

Legen Sie dem Tier ein kühles nasses Handtuch in den Nacken oder pressen Sie es unter seine Achseln und die Innenseiten der Oberschenkel. Da die Blutbahnen des Hundes an diesen Stellen direkt unter der Haut liegen, sorgen Sie so für eine angenehme Abkühlung.

 

Falls es doch passiert sein sollte – mehr Infos zu unserem Notdienst finden Sie hier.

 

 

 

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Neue Tierärztliche Hausapotheken-Verordnung ist in Kraft

Die geänderten Vorschriften der Tierärztlichen Hausapotheken-Verordnung (TÄHAV) enthalten v.a. Vorgaben für Antibiogramme, Umwidmungsverbote für Cephalosporine der 3. und 4. Generation und für Flourchinolone sowie zusätzliche Aufzeichnungspflichten.
Zielsetzung der Tierärztlichen Hausapotheken-Verordnung (TÄHAV) ist die Minimierung des Antibiotikaeinsatzes und der Rückgang von Resistenzen.
Unverändert gilt, dass tierärztliche Behandlungen aufgrund von fachlich-wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechend der Situation im Einzelfall erfolgen müssen. Dementsprechend sieht die Tierärztliche Hausapotheken-Verordnung (TÄHAV) für Umwidmungsverbote und Antibiogramme Ausnahmen vor.

Wichtige Änderungen der Tierärztlichen Hausapotheken-Verordnung (TÄHAV).
§12 Absatz 2:  Klinische Untersuchung
Schon bisher setzte die ordnungsgemäße Behandlung eine Untersuchung des Tieres oder des Tierbestandes in angemessenem Umfang voraus.
NEU an der Tierärztlichen Hausapotheken-Verordnung ist, dass im Falle der Behandlung mit einem Antibiotikum eine klinische Untersuchung vom Tierarzt durchgeführt werden MUSS. Das heißt, dass ein unmittelbarer physischer Kontakt mit dem Tier verlangt wird.

§12b: Umwidmungsverbot
Für Hund, Katze, Huhn, Pute u.a. gilt:
Antibiotika, die Cephalosporine der 3. oder 4. Genration oder Fluorchinolone enthalten, dürfen nur bei der Tierart eingesetzt werden, für die sie zugelassen sind. Diese Wirkstoffgruppen werden in der Tierärztlichen Hausapotheken-Verordnung (TÄHAV) als von besonderer Bedeutung für die Humanmedizin angesehen. Ziel ist, dass diese Wirkstoffe in der Tiermedizin so selten wie möglich eingesetzt werden. Es wurden für das Umwidmungsverbot Tierarten gewählt, für die es genügend zugelassene Antibiotika mit diesen Wirkstoffen gibt, so dass eine Umwidmung im Sinne der Tierärztlichen Hausapotheken-Verordnung üblicherweise nicht nötig ist. Daher sind beispielsweise Heimtiere, Pferde und kleine Wiederkäuer nicht betroffen.

Das Umwidmungsverbot gilt nicht, wenn die notwendige arzneiliche Versorgung der Tiere ernstlich gefährdet ist.

§12c: Antibiogrammpflicht

Im Rahmen der Behandlung mit einem Antibiotikum muss der Tierarzt in bestimmten Fällen ein Antibiogramm erstellen oder erstellen lassen, mit dem die Empfindlichkeit des die Erkrankung vermutlich auslösenden bakteriellen Erregers untersucht wird.

Das Antibiogramm ist zu erstellen:

  • bei Wechsel des Antibiotikums im Verlauf einer Behandlung (insbesondere bei Wechsel wegen nicht ausreichendem Behandlungserfolg)
  • bei einer Behandlung mit einem Antibiotikum, die die Dauer von 7 Tagen überschreitet, es sei denn, es wird laut Zulassung ein längerer Zeitraum für die Dauer der Anwendung festgelegt.
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Gesundheitsvorsorge für Hunde und Katzen im April 2018

Vorsorgen ist besser als Heilen! Gesundheitsvorsorge – Programme für Hunde und Katzen.

Unter dem Motto Gesundheitsvorsorge führen wir auch dieses Jahr wieder unsere erfolgreiche Aktion fort, die sich mit dem vorbeugenden Gesundheitsschutz  Ihres Hundes/Ihrer Katze beschäftigt.

Oftmals sind Stoffwechselstörungen oder Krankheiten nicht auf den ersten Blick sichtbar, noch dazu, wenn man sein Tier jeden Tag um sich hat. Hier gibt eine umfassende klinische Untersuchung Auskunft, wie es um die Gesundheit Ihres Lieblings steht. Dazu gehören Informationen über das Fressverhalten, Kot- und Urinausscheidung, die Bestimmung des Körpergewichts und ggf. eine Fütterungsberatung bzw. -Optimierung. Die Kontrolle der Körperinnentemperatur, das Abhören von Herz und Lunge, Kontrolle der Maulhöhle und von Zähnen und Zahnfleisch sowie die Kontrolle der Ohren runden eine gründliche klinische Gesundheitsvorsorge -Untersuchung ab.

Ein BlutCheck vom Labor und ggf. ein Röntgenbild geben umfangreichen Aufschluß über den Zustand der inneren Organe.

Im Zeitraum

vom 03. – 27.04.2018

bieten wir Ihnen jeweils 3 verschiedene Arten von Vorsorgeuntersuchungen speziell für Katzen und Hunde an.

Sprechen Sie uns an, wir geben Ihnen gern Auskunft zu den entsprechenden Umfängen und Preisen. Gern senden wir Ihnen auch Informationssmaterial zu.

Für die praktische Durchführung der Gesundheitsvorsorge vereinbaren sie bitte rechtzeitig telefonisch einen Termin unter der Praxisnummer 0661 – 24 26 21.

 

 

 

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„Pseudowut“ – eine tückische Krankheit

„Pseudowut“ – eine tückische Krankheit

Die „Pseudowut“ – oder richtigerweise Aujeszkysche Krankheit wurde kürzlich vom Hessischen Landeslabor bei einem Jagdhund festgestellt.

Dabei handelt es sich um eine unheilbare Krankheit, verursacht durch ein Virus. Sie ist für den Menschen ungefährlich, endet jedoch bei fast allen Säugetieren mit dem Tod.

Typische Symptome sind: hohes Fieber, plötzliche Appetitlosigkeit, Apathie, Juckreiz. Die ersten Anzeichen ähneln denen der Tollwut, daher auch der Name „Pseudowut“.

Häufigster Überträger der Aujeszkyschen Krankheit sind Wildschweine, daher sind jagdlich geführte Hunde besonders gefährdet. Aber auch bei Familienhunden, die in Wald und Flur unterwegs sind, ist Vorsicht geboten.

Denn nicht nur direkter Kontakt zu Wildtieren kann gefährlich werden, sondern auch schon ein indirekter Kontakt über Kleidung, Schuhwerk, verschmutze Gegenstände oder Gerätschaften.

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Unser Einzugsgebiet: Schlüchtern

Unser Einzugsgebiet: Schlüchtern

Schlüchtern ist eine deutsche Stadt im Main-Kinzig-Kreis im Südosten Hessens.

Schlüchtern liegt im östlichen Main-Kinzig-Kreis auf einer Höhe von 207 m über NN, ungefähr 30 km südwestlich von Fulda am Südwestende des zur Vorder- und Kuppenrhön gehörenden Landrückens. Das Tal in dem Schlüchtern liegt, wird als Schlüchterner Becken bezeichnet. Durch die Stadt hindurch fließt die Kinzig, die in Sinntal-Sterbfritz entspringt und in Hanau in den Main mündet. Schlüchtern und die Region liegen daher im Kinzigtal.

Schlüchtern grenzt im Norden an die Gemeinden Flieden und Kalbach des Landkreises Fulda. Im Osten und Süden liegt die Gemeinde Sinntal und im Westen die Stadt Steinau an der Straße. Der Südzipfel von Schlüchtern grenzt an den gemeindefreien Gutsbezirk Spessart und hat dort im Gegensatz zu einigen Nachbargemeinden keine Exklaven.

Durch die Gebietsreform 1969 und 1974 entstand die jetzige Großgemeinde mit insgesamt 13 Stadtteilen, Ahlersbach, Breitenbach, Elm, Gundhelm, Herolz, Hohenzell, Hutten, Klosterhöfe, Kressenbach, Niederzell, Schlüchtern, Vollmerz und Wallroth.

Im Zentrum Schlüchtern ergänzen sich historische Gebäude wie das ehemalige Benediktinerkloster, das Rathaus, das Gasthaus „Eckebäcker“, die ehemalige Synagoge und das Lauter`sche Schlösschen mit modernen Geschäftsbauten.

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Unser Einzugsgebiet: Bad Brückenau

Unser Einzugsgebiet: Bad Brückenau

Bad Brückenau ist eine Stadt mit Heilbad-Anerkennung seit den 1970er Jahren im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen zu Füßen der Rhön. Das Staatsbad Bad Brückenau ist ein Ortsteil und sein Ensemble ein prädikatisierter Badebetrieb seit 1747. Als Eigenbetrieb des Freistaates Bayern ist die Staatliche Kurverwaltung mit dem operativen Geschäft im Gebäude-Ensemble/Schlosspark betraut.

Nachbargemeinden sind Motten, Riedenberg, Markt Geroda, Oberleichtersbach, Markt Zeitlofs, und die hessische Gemeinde Sinntal.

Die Stadt Bad Brückenau ist in elf Stadtteile gegliedert: Bad Brückenau, Pilsterhof, Röderhof, Römershag, Sinnthalshof, Staatsbad Brückenau, Stockhof, Stockpapiermühle, Volkers, Volkersberg, Wernarz

Die Stadt Bad Brückenau führt das Wappen des Fürstabtes Gustav Bernhard (1671-1677), das ihr 1671 verliehen wurde.

Das Wappen zeigt das fuldische Kreuz (schwarzes Kreuz auf silbernen Grund), Kaiserin Hildegard, und in der Mitte das badische Wappen (roter Schrägbalken in goldenem Feld).

Die älteste Siedlung, aus der die Stadt Brückenau erwuchs, entstand an der uralten Straße von Fulda nach Hammelburg. Dieser Verbindungsweg ist schon im 9. Jahrhundert bezeugt. Nach glaubhafter, spätmittelalterlicher Überlieferung hieß Brückenau ursprünglich Sinnau. Sinnau ist ein Flurname. Die Sinn-Au reichte von Römershag bis nach Bad Brückenau.
Als an der schmalsten Stelle der Au, wo die Straße das Sinntal überschnitt, eine Brücke errichtet wurde, bekam der Teil der Sinnau, der an der Brücke lag, den Namen Brücken-Au. Seitdem unterschied man die obere und untere Sinn-Au, je nach Lage ober- oder unterhalb der Brücken-Au. Die ländliche Siedlung in der Nähe der Brücke war jetzt die Siedlung in der Brückenau-Au.

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Unser Einzugsgebiet: Poppenhausen

Unser Einzugsgebiet: Poppenhausen

Poppenhausen (Wasserkuppe) ist eine Gemeinde im Landkreis Fulda in Osthessen, Deutschland.

Poppenhausen grenzt im Norden an die Gemeinde Hofbieber, im Nordosten an Hilders, im Osten an die Gemeinde Ehrenberg, im Südosten und Süden an die Stadt Gersfeld sowie im Westen an die Gemeinden Ebersburg, Künzell und Dipperz (alle im Landkreis Fulda).

Kaum ein Ort in der Rhön bietet Ihnen so viele Sehenswürdigkeiten wie Poppenhausen (Wasserkuppe). Wasserkuppe, Pferdskopf, Wachtküppel, Guckaiseen, Kunstmeile, Steinwand sind nur einige der vielen verschiedenen Highlights.

Am 30. September 1903 verwüstete ein Brand im Ortskern 18 Wohnhäuser mit Nebengebäuden einschließlich Pfarrhaus und alter Schule. Schon um die Wende des 19./20. Jahrhunderts öffnete sich der Ort für Sommerfrischler, so wurden die Weichen für den heutigen Tourismus gestellt. Am 15. Dezember 1961 wurde der Kerngemeinde Poppenhausen vom hessischen Wirtschaftsministerium das Prädikat Luftkurort verliehen.

Am 1. August 1972 entstand im Zuge der hessischen Gebietsreform aus den einst selbständigen Gemeinden Abtsroda (mit seinen Ortsteilen Tränkhof und Sieblos), Gackenhof, Poppenhausen an der Wasserkuppe, Rodholz und Steinwand die Großgemeinde Poppenhausen. Diese erhielt auch Teile der Nachbargemeinden Dipperz, Ebersburg und Hofbieber mit damals etwa 100 Einwohnern.

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Unser Einzugsgebiet: Hofbieber

Unser Einzugsgebiet: Hofbieber

Die Großgemeinde Hofbieber liegt im Landkreis Fulda in Osthessen, Deutschland und zählt mit ihren 16 Ortsteilen zum Naturpark Hessische Rhön.

Hofbieber grenzt im Norden an die Gemeinde Nüsttal (Landkreis Fulda), im Nordosten an die Stadt Geisa (im Wartburgkreis in Thüringen), im Osten an die Stadt Tann, im Südosten an die Gemeinde Hilders, im Süden an die Gemeinde Poppenhausen, im Südwesten an die Gemeinde Dipperz, sowie im Westen an die Gemeinde Petersberg und im Nordwesten an die Stadt Hünfeld (alle im Landkreis Fulda).

Hofbieber umfasst folgende Ortsteile: Allmus, Danzwiesen mit dem Weiler Öchenbach und den Gehöften Vorderstellberg, Hinterstellberg und Grabenhof
Elters mit Weiler Steens und Hof Hahnershof, Hofbieber, Malerdorf Kleinsassen mit Schackau, Langenberg, Langenbieber,Mahlert, Niederbieber, Obergruben, Obernüst, Rödergrund-Egelmes, Schwarzbach, Traisbach, Wiesen und Mittelberg, Wittges

Am 30. Dezember 1989 wurde auch für die Gemeinde Hofbieber die Grenze zur DDR geöffnet. Zwischen Gotthards und Ketten entstand ein kleiner Grenzübergang, der von beiden Seiten voll Neugierde genutzt wurde – allerdings stürmten verständlicherweise mehr Ostdeutsche in den Westen als umgekehrt. Meist war ihr Aufenthalt in den Orten der Gemeinde Hofbieber jedoch nur kurz, vielmehr zogen die Einkaufsmöglichkeiten der Stadt Fulda die Bürger der DDR an.

Rasch gewöhnten sich die Dorfbewohner der Gemeinde Hofbieber an den Anblick von Trabis, die seit der offiziellen Wiedervereinigung im Jahre 1990 immer zahlreicher durch das Gebiet ihrer Gemeinde durchfuhren, um zu ihren neuen Arbeitsstätten im Landkreis Fulda oder gar in der Stadt Frankfurt zu gelangen. Die ehemalige Gemeinde des so genannten Zonenrandgebietes war gleichsam über Nacht in den Mittelpunkt Deutschlands gerückt. Allerdings konnte sie bisher von dieser Lage nur wenig profitieren, sondern blieb Durchgangsstation.

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