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Neue Tierärztliche Hausapotheken-Verordnung ist in Kraft

Die geänderten Vorschriften der Tierärztlichen Hausapotheken-Verordnung (TÄHAV) enthalten v.a. Vorgaben für Antibiogramme, Umwidmungsverbote für Cephalosporine der 3. und 4. Generation und für Flourchinolone sowie zusätzliche Aufzeichnungspflichten.
Zielsetzung der Tierärztlichen Hausapotheken-Verordnung (TÄHAV) ist die Minimierung des Antibiotikaeinsatzes und der Rückgang von Resistenzen.
Unverändert gilt, dass tierärztliche Behandlungen aufgrund von fachlich-wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechend der Situation im Einzelfall erfolgen müssen. Dementsprechend sieht die Tierärztliche Hausapotheken-Verordnung (TÄHAV) für Umwidmungsverbote und Antibiogramme Ausnahmen vor.

Wichtige Änderungen der Tierärztlichen Hausapotheken-Verordnung (TÄHAV).
§12 Absatz 2:  Klinische Untersuchung
Schon bisher setzte die ordnungsgemäße Behandlung eine Untersuchung des Tieres oder des Tierbestandes in angemessenem Umfang voraus.
NEU an der Tierärztlichen Hausapotheken-Verordnung ist, dass im Falle der Behandlung mit einem Antibiotikum eine klinische Untersuchung vom Tierarzt durchgeführt werden MUSS. Das heißt, dass ein unmittelbarer physischer Kontakt mit dem Tier verlangt wird.

§12b: Umwidmungsverbot
Für Hund, Katze, Huhn, Pute u.a. gilt:
Antibiotika, die Cephalosporine der 3. oder 4. Genration oder Fluorchinolone enthalten, dürfen nur bei der Tierart eingesetzt werden, für die sie zugelassen sind. Diese Wirkstoffgruppen werden in der Tierärztlichen Hausapotheken-Verordnung (TÄHAV) als von besonderer Bedeutung für die Humanmedizin angesehen. Ziel ist, dass diese Wirkstoffe in der Tiermedizin so selten wie möglich eingesetzt werden. Es wurden für das Umwidmungsverbot Tierarten gewählt, für die es genügend zugelassene Antibiotika mit diesen Wirkstoffen gibt, so dass eine Umwidmung im Sinne der Tierärztlichen Hausapotheken-Verordnung üblicherweise nicht nötig ist. Daher sind beispielsweise Heimtiere, Pferde und kleine Wiederkäuer nicht betroffen.

Das Umwidmungsverbot gilt nicht, wenn die notwendige arzneiliche Versorgung der Tiere ernstlich gefährdet ist.

§12c: Antibiogrammpflicht

Im Rahmen der Behandlung mit einem Antibiotikum muss der Tierarzt in bestimmten Fällen ein Antibiogramm erstellen oder erstellen lassen, mit dem die Empfindlichkeit des die Erkrankung vermutlich auslösenden bakteriellen Erregers untersucht wird.

Das Antibiogramm ist zu erstellen:

  • bei Wechsel des Antibiotikums im Verlauf einer Behandlung (insbesondere bei Wechsel wegen nicht ausreichendem Behandlungserfolg)
  • bei einer Behandlung mit einem Antibiotikum, die die Dauer von 7 Tagen überschreitet, es sei denn, es wird laut Zulassung ein längerer Zeitraum für die Dauer der Anwendung festgelegt.
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Unser Einzugsgebiet: Schlüchtern

Unser Einzugsgebiet: Schlüchtern

Schlüchtern ist eine deutsche Stadt im Main-Kinzig-Kreis im Südosten Hessens.

Schlüchtern liegt im östlichen Main-Kinzig-Kreis auf einer Höhe von 207 m über NN, ungefähr 30 km südwestlich von Fulda am Südwestende des zur Vorder- und Kuppenrhön gehörenden Landrückens. Das Tal in dem Schlüchtern liegt, wird als Schlüchterner Becken bezeichnet. Durch die Stadt hindurch fließt die Kinzig, die in Sinntal-Sterbfritz entspringt und in Hanau in den Main mündet. Schlüchtern und die Region liegen daher im Kinzigtal.

Schlüchtern grenzt im Norden an die Gemeinden Flieden und Kalbach des Landkreises Fulda. Im Osten und Süden liegt die Gemeinde Sinntal und im Westen die Stadt Steinau an der Straße. Der Südzipfel von Schlüchtern grenzt an den gemeindefreien Gutsbezirk Spessart und hat dort im Gegensatz zu einigen Nachbargemeinden keine Exklaven.

Durch die Gebietsreform 1969 und 1974 entstand die jetzige Großgemeinde mit insgesamt 13 Stadtteilen, Ahlersbach, Breitenbach, Elm, Gundhelm, Herolz, Hohenzell, Hutten, Klosterhöfe, Kressenbach, Niederzell, Schlüchtern, Vollmerz und Wallroth.

Im Zentrum Schlüchtern ergänzen sich historische Gebäude wie das ehemalige Benediktinerkloster, das Rathaus, das Gasthaus „Eckebäcker“, die ehemalige Synagoge und das Lauter`sche Schlösschen mit modernen Geschäftsbauten.

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Unser Einzugsgebiet: Bad Brückenau

Unser Einzugsgebiet: Bad Brückenau

Bad Brückenau ist eine Stadt mit Heilbad-Anerkennung seit den 1970er Jahren im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen zu Füßen der Rhön. Das Staatsbad Bad Brückenau ist ein Ortsteil und sein Ensemble ein prädikatisierter Badebetrieb seit 1747. Als Eigenbetrieb des Freistaates Bayern ist die Staatliche Kurverwaltung mit dem operativen Geschäft im Gebäude-Ensemble/Schlosspark betraut.

Nachbargemeinden sind Motten, Riedenberg, Markt Geroda, Oberleichtersbach, Markt Zeitlofs, und die hessische Gemeinde Sinntal.

Die Stadt Bad Brückenau ist in elf Stadtteile gegliedert: Bad Brückenau, Pilsterhof, Röderhof, Römershag, Sinnthalshof, Staatsbad Brückenau, Stockhof, Stockpapiermühle, Volkers, Volkersberg, Wernarz

Die Stadt Bad Brückenau führt das Wappen des Fürstabtes Gustav Bernhard (1671-1677), das ihr 1671 verliehen wurde.

Das Wappen zeigt das fuldische Kreuz (schwarzes Kreuz auf silbernen Grund), Kaiserin Hildegard, und in der Mitte das badische Wappen (roter Schrägbalken in goldenem Feld).

Die älteste Siedlung, aus der die Stadt Brückenau erwuchs, entstand an der uralten Straße von Fulda nach Hammelburg. Dieser Verbindungsweg ist schon im 9. Jahrhundert bezeugt. Nach glaubhafter, spätmittelalterlicher Überlieferung hieß Brückenau ursprünglich Sinnau. Sinnau ist ein Flurname. Die Sinn-Au reichte von Römershag bis nach Bad Brückenau.
Als an der schmalsten Stelle der Au, wo die Straße das Sinntal überschnitt, eine Brücke errichtet wurde, bekam der Teil der Sinnau, der an der Brücke lag, den Namen Brücken-Au. Seitdem unterschied man die obere und untere Sinn-Au, je nach Lage ober- oder unterhalb der Brücken-Au. Die ländliche Siedlung in der Nähe der Brücke war jetzt die Siedlung in der Brückenau-Au.

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Unser Einzugsgebiet: Poppenhausen

Unser Einzugsgebiet: Poppenhausen

Poppenhausen (Wasserkuppe) ist eine Gemeinde im Landkreis Fulda in Osthessen, Deutschland.

Poppenhausen grenzt im Norden an die Gemeinde Hofbieber, im Nordosten an Hilders, im Osten an die Gemeinde Ehrenberg, im Südosten und Süden an die Stadt Gersfeld sowie im Westen an die Gemeinden Ebersburg, Künzell und Dipperz (alle im Landkreis Fulda).

Kaum ein Ort in der Rhön bietet Ihnen so viele Sehenswürdigkeiten wie Poppenhausen (Wasserkuppe). Wasserkuppe, Pferdskopf, Wachtküppel, Guckaiseen, Kunstmeile, Steinwand sind nur einige der vielen verschiedenen Highlights.

Am 30. September 1903 verwüstete ein Brand im Ortskern 18 Wohnhäuser mit Nebengebäuden einschließlich Pfarrhaus und alter Schule. Schon um die Wende des 19./20. Jahrhunderts öffnete sich der Ort für Sommerfrischler, so wurden die Weichen für den heutigen Tourismus gestellt. Am 15. Dezember 1961 wurde der Kerngemeinde Poppenhausen vom hessischen Wirtschaftsministerium das Prädikat Luftkurort verliehen.

Am 1. August 1972 entstand im Zuge der hessischen Gebietsreform aus den einst selbständigen Gemeinden Abtsroda (mit seinen Ortsteilen Tränkhof und Sieblos), Gackenhof, Poppenhausen an der Wasserkuppe, Rodholz und Steinwand die Großgemeinde Poppenhausen. Diese erhielt auch Teile der Nachbargemeinden Dipperz, Ebersburg und Hofbieber mit damals etwa 100 Einwohnern.

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Unser Einzugsgebiet: Hofbieber

Unser Einzugsgebiet: Hofbieber

Die Großgemeinde Hofbieber liegt im Landkreis Fulda in Osthessen, Deutschland und zählt mit ihren 16 Ortsteilen zum Naturpark Hessische Rhön.

Hofbieber grenzt im Norden an die Gemeinde Nüsttal (Landkreis Fulda), im Nordosten an die Stadt Geisa (im Wartburgkreis in Thüringen), im Osten an die Stadt Tann, im Südosten an die Gemeinde Hilders, im Süden an die Gemeinde Poppenhausen, im Südwesten an die Gemeinde Dipperz, sowie im Westen an die Gemeinde Petersberg und im Nordwesten an die Stadt Hünfeld (alle im Landkreis Fulda).

Hofbieber umfasst folgende Ortsteile: Allmus, Danzwiesen mit dem Weiler Öchenbach und den Gehöften Vorderstellberg, Hinterstellberg und Grabenhof
Elters mit Weiler Steens und Hof Hahnershof, Hofbieber, Malerdorf Kleinsassen mit Schackau, Langenberg, Langenbieber,Mahlert, Niederbieber, Obergruben, Obernüst, Rödergrund-Egelmes, Schwarzbach, Traisbach, Wiesen und Mittelberg, Wittges

Am 30. Dezember 1989 wurde auch für die Gemeinde Hofbieber die Grenze zur DDR geöffnet. Zwischen Gotthards und Ketten entstand ein kleiner Grenzübergang, der von beiden Seiten voll Neugierde genutzt wurde – allerdings stürmten verständlicherweise mehr Ostdeutsche in den Westen als umgekehrt. Meist war ihr Aufenthalt in den Orten der Gemeinde Hofbieber jedoch nur kurz, vielmehr zogen die Einkaufsmöglichkeiten der Stadt Fulda die Bürger der DDR an.

Rasch gewöhnten sich die Dorfbewohner der Gemeinde Hofbieber an den Anblick von Trabis, die seit der offiziellen Wiedervereinigung im Jahre 1990 immer zahlreicher durch das Gebiet ihrer Gemeinde durchfuhren, um zu ihren neuen Arbeitsstätten im Landkreis Fulda oder gar in der Stadt Frankfurt zu gelangen. Die ehemalige Gemeinde des so genannten Zonenrandgebietes war gleichsam über Nacht in den Mittelpunkt Deutschlands gerückt. Allerdings konnte sie bisher von dieser Lage nur wenig profitieren, sondern blieb Durchgangsstation.

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Unser Einzugsgebiet: Bad Salzschlirf

Unser Einzugsgebiet: Bad Salzschlirf

Bad Salzschlirf ist eine Gemeinde mit Heilbad[2] im Landkreis Fulda in Osthessen (Deutschland). Ortstypische Heilmittel sind Mineralbäder, Solebäder, Moorbäder und Moorpackungen. Bis etwa 1985 wurde das Moor aus dem Roten Moor in der Rhön bezogen.

Bad Salzschlirf grenzt im Norden an den Schlitzer Ortsteil Ützhausen (Vogelsbergkreis) und im Osten an die Schlitzer Ortsteile Üllershausen und Hartershausen. Südlich liegt die Gemeinde Großenlüder (Landkreis Fulda) mit den Ortsteilen Eichenau und Müs, westlich die Gemeinde Wartenberg (Vogelsbergkreis) mit den Ortsteilen Landenhausen und Angersbach.

Bei einem Großbrand am 9. September 1898 brannte fast das gesamte alte Ortszentrum ab. Nur wenige Gebäude, z.B. das Hotel Deutsches Haus, blieben erhalten.[11]

1900 gründeten Hermann Vollrath und Ludwig Weber[12] die Aktiengesellschaft Bad Salzschlirf (AGBS) mit Jean Berlit als Badedirektor. Es entstand eine Badekultur wie in anderen renommierten Badeorten. 1911 wurde das Prädikat „Bad“ verliehen. Einige Szenen des Films Die Feuerzangenbowle mit Heinz Rühmann wurden 1944 im Kurpark in der Nähe des Hotels Badehof gedreht. 1973 wurde der letzte Brunnen, der Hermann-Vollrath-Brunnen in einer Tiefe von 642 m erbohrt. Bis in die 1990er Jahre übernahm die AGBS den gesamten Kurbetrieb. Bedingt durch Misswirtschaft geriet sie in finanzielle Schwierigkeiten und musste im Jahre 2000 Insolvenz anmelden. Die Mantelgesellschaft der AGBS wurde von privaten Investoren aufgekauft und im Jahre 2002 in Arques umbenannt.

Dank verschiedener Investoren und der Gemeinde ist der Fortbestand der wichtigen Kureinrichtungen gewährleistet.

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Unser-Einzugsgebiet: Fulda-Künzell

Unser-Einzugsgebiet: Fulda-Künzell

Meine Praxis für Kleintiere liegt in Fulda-Künzell. Künzell liegt im Vorland der Rhön. Nach Nordwesten hin geht die Bebauung in die Stadt Fulda und die Gemeinde Petersberg über. Der östliche Teil der Gemeinde ist von den Bergen der vorderen Rhön geprägt, höchster Punkt im Gemeindegebiet ist der Giebelrain. Dort entspringt die Haune.

Der Ursprung der Geschichte Künzells geht vermutlich zurück bis in das Jahr 743, als dem Erzbischof Bonifatius vom fränkischen Hausmeier Karlmann größere Ländereien geschenkt wurden, auf denen der Fritzlarer Mönch Sturmius am 12. März 744 das Benediktinerkloster Fulda errichtete.
Im Talkessel des Oberlaufes des Grezzbaches bildete sich eine Ansiedlung, eine Cella, die nach ihrem Gründer, dem Mönch Chindolf, den Namen Chindecella oder Kindecella erhielt. In den folgenden Jahrhunderten wechselte der Name mehrfach, bis er schließlich zum heutigen Namen Künzell führte.

Künzell wird erstmals im Jahr 1165 im Codex Eberhardi urkundlich erwähnt.

Bis zum Jahre 1950 war Künzell vom bäuerlichen Element geprägt. Ein lebhafter Strukturwandel in der Landwirtschaft trug dazu bei, in wenigen Jahren das Ortsbild zu verändern und Künzell zu einer modernen Wohnsitzgemeinde zu wandeln. Der Kernort Künzell-Bachrain umfasst die Wohnbereiche Künzell und Bachrain und hat fast 8.000 Einwohner. 2015 fanden die Feierlichkeiten zum 850jährigen Jubiläum statt. Durch die Gebietsreform in den Jahren 1971/72 wurden in die Gemeinde Künzell die Gemeinden Keulos, Wissels, Dassen, Dietershausen, Dirlos, Pilgerzell und Engelhelms eingegliedert

Künzell hat sich heutzutage zu einer attraktiven Wohngemeinde entwickelt.

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